LEBEN UND WERK
  • Bildhauer, Maler, Grafiker und Schriftsteller, führender Vertreter der gegenwärtigen tschechischen Bildhauerkunst
  • geboren am 23. Mai 1929 in Hradec Králové, aufgewachsen in Josefov (Ostböhmen)
  • gelernter Holzschnitzer, studierte dann in den Jahren 1946 – 1950 an der Fachhochschule für Bildhauerei und Steinmetzkunst in Hoøice sowie von 1950 – 1955 an der Kunstgewerbehochschule in Prag
  • öffentliche Ausstellungen eigener Arbeiten seit 1958
  • gründete und führte in den 60er Jahren das Internationale Bildhauerforum in Hoøice und war auch bei der Wiederbelebung Anfang der 90er Jahre beteiligt
  • 1990 zum Professor an der Fakultät für Architektur der TU Brünn sowie leitender Pädagoge des Institutes für Zeichnen und Modellieren ernannt
  • gründete 1992 die eigenständige Fakultät für bildnerische Kunst bei der TU Brünn und war bis 1997 ihr erster Dekan
  • verlässt Brünn im Jahr 1997, erhält die Bronze-Plakette des Rektors der Masaryk-Universität Brünn
  • 1998 eröffnet Herr Josef ©»áva in Bechynì das Vladimír-Preclík-Museum
  • 1999 erhält Preclík den Preis der Stadt Brünn
  • 2000 erhält er für seine Verdienste um die Entwicklung des Hochschulwesens in Brünn die Goldmedaille der TU Brünn
  • siebzig selbstständige Ausstellungen und Teilnahme an vielen Dutzend weiteren
  • Preclík ist in vielen in- und ausländischen Galerien vertreten (z. B. mit seinem Zyklus Flaschen, Tschechische Avantgarde, Alte provenzalische Städte)
  • präsentierte sein Werk u. a. auch auf der Weltbildhauerausstellung in Montreal
  • seit 1982 auch als Schriftsteller tätig
  • Mitglied des Tschechischen PEN-Klub-Centers
  • 2001 erschien eine Monografie über Vladimír Preclík und Brünn bei der Stiftung Universitas Masarykiensis
  • lebt abwechselnd in Prag und Velké Popovice bei Prag
  • die einzigartige Ausstellung in Bechynì ist ein Querschnitt durch sein fünfzigjähriges Werk

 

Aus der Ausstellung

  • Dokumentarfilme über Vladimír Preclík, Portraits aus dem Zyklus „Tschechische Avantgarde“ (Nezval, Èapek, Werich, Zrzavý u. a.),
  • Beispiele aus dem malerischen Werk des Bildhauers,
  • Metallplastiken aus den 90er Jahren,
  • Ensemble von Holzgeschichten in Flaschen „Vierundfünfzig Wochen eines guten Jahres“,
  • Kleine Holzplastiken,
  • Gemälde der Gäste von Vl. Preclík (Gruppe Umìlecká Beseda),
  • Großformatige Werke verschiedener Zeiträume („Flugangst“, „Bote aus Helsinki“, „Pestsäule“ u. a.)

 

Bibliographie

1986 Trojhlas {Dreiklang} (zusammen mit Ilja Hurník und Miroslav Horníèek), Melantrich
1988 Døevìná kní¾ka {Holzbuch}, Melantrich
1989 Ti¹e se pøemis»ovati {Stille Bewegung}, Kruh
1990 Smírèí kameny {Versöhnungssteine}, Ès. spisovatel
1992 Kameny pokání {Sühnesteine}, Melantrich
1995 Holomráz {Barfrost}, Nevole
1997 Americký kolotoè {Amerikanisches Karussell}, Petrov
2001 Deset zastavení v Provence {Zehn Stationen in der Provence}, Kant
2001 Padesát týdnù dobrého roku {Fünfzig Wochen eines guten Jahrs}, Eminent
Die Bücher Po vodì do Istambulu {Auf dem Wasserweg nach Istanbul} und Chvála sochaøského portrétu {Lob des bildhauerischen Portraits} liegen bislang als Manuskript vor.