Schloss Bechyně

Führungen

Führungen

Juni: Führungsbeginne an den letzten zwei weekends, Samstags und Sonntags jeweils um 11, 13 und 15 Uhr.
Juli und August: geöffnet von Dienstag bis Sonntag ab 10 bis 15 Uhr – Führungen in stündigen Intervallen
September: Führungsbeginne an den letzten zwei weekends, Samstags und Sonntags jeweils um 11, 13 und 15 Uhr.

Eintrittspreise 2012:

  • Führungen in deutsch: 220,- Kc
  • Erwachsene in cz: 150,- Kc
  • Kinder, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte in cz: 110,- Kc

Besichtigungen außerhalb der Saison sind nach vorheriger Absprache jederzeit möglich, jedoch nur für Gruppen von minimal 20 Personen.

 
Peter Voks Leben auf dem Schloss Bechyně
Die Ausstellungstrasse zeigt die großartige Bautätigkeit von Peter Vok, das Schaffen der Rosenberger Künstler und Handwerker, das als Höhepunkt der böhmischen Renaissance bezeichnet werden kann. Peter Vok von Rosenberg wird vorgestellt, u. a. auch sein Hochzeitssaal, dessen Wände auf einer Fläche von 460 m2 mit einzigartigen Wandmalereien bedeckt sind.
 
Die Besichtigung beginnt im I. Schlosshof und dauert ca. 50 Minuten.
Die Trasse führt auch durch den spätgotischen sog. Baumsaal, von wo es über Stufen nach oben zum westlichen Schlossflügel weitergeht, der bis Ende des 16. Jh. als sog. „Fraucimor“* diente.
 
Durch einen Gang geht die Besichtigung weiter aus dem Westflügel in das Schlafzimmer von Peter Vok von Rosenberg mit der originalen Stuckdecke und Wandmalereien, an das sich ein Zimmer mit einer Renaissance-Kassettendecke anschließt. Hier war früher Voks Arbeitszimmer, heute ist der Raum als Waffenkammer eingerichtet.
Die Besichtigung geht weiter in das Jagdzimmer und zur Portrait-Galerie des Adelsgeschlechts von Paar im Vorraum. Im sog. Großen Vok-schen Hochzeitssaal mit einzigartigen Wandmalereien endet die Besichtigung.
 
 
Mittelalterliche Kachelöfen
Die Ausstellung neuester Funde aus Tábor stellt die langjährige Tradition der Ofensetzer in Südböhmen vor.
 
Jagdwesen und Forstwirtschaft auf dem Gut Bechyně in der Zeit der Renaissance
 
Ausstellung von Schuss- und Jagdwaffen, alten Holzschnitten und Fotografien 
Erste bestellte Besichtigung ab 10.00 Uhr.
Die letzte Besichtigung beginnt um 15.00 Uhr (außerhalb der angeführten Zeiten Zuschlag von 100 % zum Preis).
Die Mindestzahl von Teilnehmern für eine Besichtigung außerhalb der Saison beträgt 20 Personen.
Größeren Gruppen empfehlen wir eine Reservierung.
 
on-line-Bestellung einer Besichtigung
Zur on-line-Bestellung einer Schlossbesichtigung bitte hier klicken
 
Information für Gehbehinderte
Um die Ausstellung im ersten Stock zu erreichen, müssen zwanzig Stufen überwunden werden, im Verlauf der Besichtigung weitere sieben. Die Burgverwaltung kann nach telefonischer Vorabsprache den Transport während der Besichtigung gewährleisten.
 
Parkplätze
Parkplätze für PKW und Busse vor dem Schloss auf dem Schlossplatz in ca. 300 m vom Schloss.
 
Fotografieren
Fotografieren ist nur mit Vertrag und Bezahlung einer Gebühr gestattet.
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*Als „Fraucimor“ wurde der weibliche Teil des Hofes bzw. der Frauenhof als solcher bezeichnet. Das Wort stammt vom deutschen „Frauenzimmer“ – Frauen an sich sowie Zimmer für Frauen – ab.
Das Wort „Frauenzimmer“ hatte in der frühen Neuzeit im einen Adelssitz mehrere Bedeutungen: sämtliche weibliche Bevölkerung des Adelssitzes ohne Unterscheidung ihrer Herkunft, Stellung und Arbeit; die Gemächer (Zimmer) einer Fürstin (vrouwe, Frau); später wurde dann das Gefolge der Fürstin als Frauenzimmer bezeichnet (vgl. Kabinett). Die Mädchen im „Frauenzimmer“ lebten an der Seite der Fürstinnen auf den Schlössern und in städtischen Palästen, speisten an ihren Tafeln, verkehrten mit den Gästen und begleiteten ihre Herrin überall dort hin, wo sie nach den Sitten der Gesellschaft nicht alleine erscheinen durfte. Im Frauenzimmer lebten Mädchen aus reichen Familien, die durch die Nähe zur Fürstin Möglichkeiten zu gesellschaftlichem Verkehr und zu einem Aufstieg hatten. Das Frauenzimmer zu erhalten war relativ kostspielig. Nach kürzerer oder längerer Zeit bei der Fürstin suchten sich die Mädchen am Hof einen Bräutigam und es wurde zur Tradition, dass die Fürstin einem Mädchen aus ihrem Frauenzimmer im eigenen Haus eine Hochzeit ausrichtete, die mit Glanz und Kosten der erhabenen Stellung der Familie entsprach.